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Zweck

 

Bildlich gesprochen hört die Schlaganfall-Risiko-Analyse (SRA) dem Herzen des Probanden zu und erfährt so, ob derzeit oder in der Vergangenheit bereits  paroxysmales Vorhofflimmern aufgetreten ist.

Ebenfalls lässt sich das Risiko abschätzen, vielleicht in Zukunft davon betroffen zu sein. Dies wird erzielt, indem die SRA die Herztätigkeit über einen Zeitraum von nur einer Stunde misst.

Je nach SRA-Variante schließt sich eine maßgerechte und zielgruppenorientierte Dokumentation an, auf deren Basis bei Bedarf geeignete medizinische Präventivmaßnahmen ergriffen werden können, die drastische Folgen zu vermeiden helfen.

 

Zweck der Schlaganfall-Risiko-Analyse (SRA)

Problem nur schwer zu entdecken
Zur Unterscheidung: Ein akut vorhandenes Vorhofflimmern lässt sich einfach nachweisen – hierfür reicht ein gängiges Ruhe-EKG. Das paroxysmale (also: plötzlich auftretende) Vorhofflimmern hingegen zu finden, stellt ein wesentlich größeres Problem dar. Denn das anfallsartige Auftreten in unregelmäßigen Zeitabständen macht eine gezielte Suche äußerst schwer, weshalb es bislang auch meist nur zufällig entdeckt wurde. Außerdem verläuft das paroxysmale Vorhofflimmern in vielen Fällen symptomlos beziehungsweise sind die auftretenden Symptome sehr unspezifisch: Der Patient bemerkt nichts oder kann Beschwerden nicht eindeutig zuweisen.

Die SRA schaut auch aufs Vorleben
Hier greift die SRA ein, indem es auch Spuren vergangener Flimmer-Episoden nachweist. Die Betonung liegt auf ’vergangen’, da bei der SRA der Vorhof des Herzens nicht unbedingt zum Zeitpunkt der Messung flimmern muss, um das einmal aufgetretene Problem nachzuweisen. Möglich ist das, weil die SRA eine Veränderung der Herzratendynamik interpretiert, die mit dem Einsetzen des Flimmerns einhergeht und nach Beendigung einer Flimmer-Episode nicht immer sofort aufhört.

Dem mathematischen Algorithmus entgeht nichts
Weiterer Pluspunkt: Mit den zum Einsatz kommenden mathematischen Hilfsmitteln lassen sich selbst feinste Veränderungen nachweisen, die mit dem bloßen Auge auf einem EKG nicht zu erkennen wären. Einen Patienten mit paroxysmalem Vorhofflimmern zu finden ist deshalb mit der SRA mehr als sechsfach wahrscheinlicher als mit herkömmlichen Methoden.
 

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