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Neue Ära in der Schlaganfall-Prävention eingeleitet
Prospektive Studie am Universitätsklinikum Heidelberg über den Einsatz von SRAclinic in der Stroke Unit führt zu überzeugenden Ergebnissen
Vollautomatisiertes SRAclinic-Verfahren von apoplex medical technologies zur Detektion von Vorhofflimmern nach Schlaganfall ist bisherigen Methoden überlegen und könnte zukünftige Schlaganfälle vermeiden helfen
Pirmasens, 26. Mai 2011. Um nach einem Schlaganfall den Eintritt eines weiteren zu vermeiden, ist das Erkennen der Schlaganfall-Ursache von zentraler Bedeutung. Vor diesem Hintergrund hat Prof. Dr. med. Roland Veltkamp heute im Rahmen der 20. European Stroke Conference (ESC) in Hamburg die Ergebnisse seiner bislang noch nicht veröffentlichten prospektiven Studie zur ‘Detektion von paroxysmalem Vorhofflimmern auf einer Schlaganfallstation‘ vorgestellt. Die Studie wurde von März 2010 bis Januar 2011 an der Stroke Unit des Universitätsklinikums Heidelberg mit rund 600 Probanden durchgeführt. Verglichen wurde die Detektionsrate von Vorhofflimmern beim Einsatz von SRAclinic (SRA = Schlaganfall-Risiko-Analyse) im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren. Vorhofflimmern gilt als wichtigster Risikofaktor für Schlaganfälle. Bei SRAclinic handelt es sich um eine von der apoplex medical technologies GmbH aus Pirmasens entwickelte und angebotene vollautomatisierte EKG-Analyse zur Erkennung von Vorhofflimmern.
Überzeugende Studienergebnisse Die Studie zeigt, dass SRAclinic den herkömmlichen Untersuchungs-methoden wie dem 24-stündigen Langzeit-EKG, aber auch dem kontinuierlichen EKG-Monitoring ohne automatisierte Analyse beim Nachweis von Vorhofflimmern signifikant überlegen ist. Insbesondere konnte eine signifikante Steigerung der Findungsrate von Patienten mit Vorhofflimmern nach ischämischem Schlaganfall oder TIA (Transitorische ischämische Attacken) beim Einsatz von SRAclinic nachgewiesen werden. Insgesamt wurde bei 9,2 Prozent der Schlaganfallpatienten während des Aufenthalts auf der Stroke Unit paroxysmales Vorhofflimmern festgestellt. Durch die Kombination des Routine-Aufnahme-EKG mit der automatisierten Analyse der EKG-Monitoringdaten durch SRAclinic konnten 96,2 Prozent der paroxysmalen Vorhofflimmerpatienten gefunden werden. Das bisher übliche, vergleichsweise aufwändigere 24-stündige Langzeit-EKG in Kombination mit dem Aufnahme-EKG entdeckte Vorhofflimmern hingegen nur bei 58,5 Prozent der Patienten. Das SRA-Verfahren ist sicher und zuverlässig. Da es nur die ohnehin im Rahmen der routinemäßig auf Schlaganfallstationen abgeleiteten EKG-Daten verwendet, ist es zudem ressourcensparend. „Nutznießer von SRAclinic sind in erster Linie Patienten und Ärzte, aber es ist auch an den immensen volkswirtschaftlichen Nutzen zu denken angesichts einer erschreckend hohen Zahl von jährlich zwischen 200.000 und 250.000 Schlaganfällen in Deutschland“, betont Albert Hirtz, Geschäftsführer der apoplex medical technologies GmbH. „Die Problematik wirkt sich durch die demographischen Entwicklungen in den nächsten Jahren noch deutlicher aus. Das Einsparpotenzial wird sich allein in Deutschland im Millionenbereich pro Jahr bewegen.“
Hintergrund zu SRAclinic SRAclinic kommt in den als Stroke Units bezeichneten Schlaganfall-spezialstationen der Kliniken zum Einsatz. Der Analyse der EKG-Daten liegt ein patentiertes mathematisches Verfahren zugrunde, das Veränderungen der Herzratendynamik interpretiert, die mit dem Einsetzen von Vorhofflimmern einhergehen. SRAclinic wird über das obligatorische Monitoring der Patienten gespeist. Eine auf Primärprävention ausgelegte Version des Verfahrens für Arztpraxen (SRAdoc) zieht die benötigten Daten aus einer einstündigen EKG-Untersuchung. In beiden Fällen – SRAclinic und SRAdoc – werden Patientendaten und Auswertung via Internet anonymisiert und vollständig automatisiert zwischen Stroke Unit bzw. Arztpraxis und dem Auswertungsserver transportiert.
Bedeutende Potenziale „Die Ergebnisse unserer Untersuchung und das damit verbundene Potenzial von SRAclinic haben uns selbst überrascht“, erklärte Prof. Dr. med. Roland Veltkamp, Facharzt für Neurologie am Universitäts-Klinikum Heidelberg, am Rande seines ESC-Vortrags. „Obwohl den Ärzten und Pflegern auf unserer großen spezialisierten Schlaganfall-station in Heidelberg die Bedeutung der Dokumentation von Vorhof-flimmern nach einer Hirnischämie für die zukünftige Schlaganfall-vorbeugung bestens bekannt ist, konnte durch die Verwendung des automatisierten Analysesystems eine signifikante Steigerung gegen-über dem konventionellen EKG-Monitoring erreicht werden. Das System könnte damit einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die sekundäre Schlaganfall-Prävention erheblich zu verbessern.“ „Nach der Akutbehandlung muss in den Stroke Units schnell und sicher die Ursache abgeklärt werden, um eine adäquate prophylakti-sche Therapie einzuleiten und das Risiko weiterer Vorfälle zu minimieren“, ergänzt Albert Hirtz. „Unser SRAclinic ist das erste vollautomatisierte und kontinuierlich kontrollierende Verfahren zur Entdeckung von Vorhofflimmern, dem größten einzelnen Risikofaktor für das Erleiden eines Schlaganfalls. Die Detektionsrate lässt sich im Vergleich zum aktuellen Vorgehen auf den Stroke Units erheblich verbessern. Aufgrund des verringerten Zeitaufwands können gleichzeitig die Kosten deutlich reduziert werden.“
Ergänzendes über apoplex medical technologies Die apoplex medical technologies GmbH wurde 2004 im westpfälzischen Pirmasens gegrün-det und hat sich im Bereich der Medizintechnik auf neue und innovative Technologieprodukte für die Schlaganfallprävention im weltweiten Einsatz spezialisiert. Seinen Schwerpunkt legt das Tochterunternehmen der Geratherm Medical AG auf leicht anwendbare und effiziente Methoden des sogenannten Patienten-Screenings mittels medizintechnischer Anwendungen zur Vermeidung von Schlaganfall und vaskulärer Demenz. Das SRA (Schlaganfall-Risiko-Analyse)-Verfahren ist das erste praktikable Screeningverfahren für paroxysmales Vorhof-flimmern. Es steht in Varianten für den Einsatz in Arztpraxen und den als Stroke Units bezeichneten Schlaganfallspezialstationen zur Verfügung. apoplex medical technologies wird durch ein umfangreiches akademisches und klinisches Netzwerk unterstützt, das die eigenen Kernkompetenzen aus den Bereichen Mathematik, Physik und Medizin fachlich ergänzt. Weitere Informationen sind unter www.apoplexmedical.com abrufbar.
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Studie belegt hohes Potenzial von SRA zur Identifizierung von Patienten mit anfallsartigem Vorhofflimmern
SRA (Schlaganfall-Risiko-Analyse)-Verfahren identifiziert in veröffentlichter Studie 90 Prozent der Patienten mit paroxysmalem Vorhofflimmern
Verfahren von apoplex medical technologies unterstützt wirkungsvoll die gezielte weiterführende kardiologische Diagnostik von Risikopatienten
Pirmasens, 25. März 2011. Anfang März 2011 ist eine vom Universitätsklinikum Münster in Zusammenarbeit mit dem St.-Johannes-Hospital Dortmund erstellte Studie im renommierten „Journal of Clinical and Experimental Cardiology“ veröffentlicht worden. Sie trägt den Titel „Extended Electrocardiographic Poincaré Analysis (EPA) for Better Identification of Patients with Paroxysmal Atrial Fibrillation” und beinhaltet eine retrospektive Validierung des SRA*(Stroke Risk Analysis)-Verfahrens der apoplex medical technologies GmbH, Pirmasens. Im Ergebnis zeigt sich insbesondere das hohe Potenzial von SRA zur Identifizierung von Patienten mit paroxysmalem Vorhofflimmern. Die vorliegende Publikation zeigt, dass das Verfahren Patienten mit akuten Flimmerepisoden sehr zuverlässig erkennt und zudem Patienten identifizieren kann, die mit hoher Wahrscheinlichkeit an paroxysmalem Vorhofflimmern leiden. Auf dieser Basis wird eine gezielte weiterführende kardiologische Diagnostik wirkungsvoll unterstützt. Bei SRA handelt es sich um eine telemedizinische Lösung, die in der Arztpraxis und der Stroke-Unit zum Einsatz kommt. Bei dem mathematischen Verfahren werden Veränderungen der Herzratendynamik interpretiert, die mit dem Einsetzen von Vorhofflimmern einhergehen und nach Ende einer Flimmerepisode nicht immer sofort aufhören. Hier geht es zur Veröffentlichung: http://www.omicsonline.org/2155-9880/2155-9880-2-123.digital/2155-9880-2-123.html ______________________________________________________________________ *Das SRA-Verfahren wird in der Studie als EPA (Extended Electrocardiographic Poincaré Analysis) bezeichnet, um die Art der mathematischen Analyse anzudeuten. Dahinter verbirgt sich jedoch das komplette SRA-Verfahren mit allen darin enthaltenen Algorithmen.
Hintergrund der Studie Das Vorhofflimmern – sowohl permanentes als auch paroxysmales – stellt den häufigsten Grund für Schlaganfälle dar; gleichzeitig handelt es sich um den am effektivsten behandelbaren Risikofaktor für deren Eintritt. Allerdings gestaltet sich das Auffinden der oft nur kurzen Flimmerepisoden meist sehr schwierig und erfolgt vielfach zufällig. Dies führt dazu, dass in vielen Fällen paroxysmales Vorhofflimmern nicht diagnostiziert und somit auch keine wirkungsvolle Therapie zur Vermeidung von Schlaganfällen durchgeführt wird.
Verlauf und Ergebnisse der Studie In der Studie wurde bei 29 Patienten mit zuvor diagnostiziertem paroxysma-lem Vorhofflimmern zunächst eine konventionelle Langzeit-EKG (LZ-EKG)-Analyse über 24 Stunden durchgeführt. Anschließend erfolgte die Analyse dieser LZ-EKG mit dem SRA-Verfahren. Es wurden nur Patienten in die Studie eingeschlossen, bei denen in der initialen Ruhe-EKG-Untersuchung vor Beginn der Aufzeichnung keine Flimmerepisoden festgestellt wurden. Weitere 21 Patienten ohne Vorhofflimmern dienten als negative und neun Patienten mit permanentem Vorhofflimmern als positive Kontrollgruppe. Durch die konventionelle LZ-EKG-Analyse konnten nur vier von 29 Patienten (14%) anhand zeitweise auftretender Flimmerepisoden (Dauer: 18s bis 5h) erkannt werden. Demgegenüber identifizierte das SRA-Verfahren 90 Prozent dieser Patienten, davon vier mit „Hinweisen auf akutes Vorhofflimmern“ und weitere 22 mit „Risiko für paroxysmales Vorhofflimmern“. Alle Patienten mit permanentem Vorhofflimmern wurden durch beide Analysemethoden korrekt erkannt. Von den Patienten ohne Vorhofflimmern wurden vier mit „Risiko für paroxysmales Vorhofflimmern“ eingestuft. Zusammenfassend bedeutet dies, dass die Identifizierung von Patienten mit paroxysmalem Vorhofflimmern mit einer Sensitivität von 89,7 Prozent (LZ-EKG 13,8%) und einer Spezifität von 81,0 Prozent (LZ-EKG 100%) erfolgte. Sämtliche Stundenabschnitte mit manifesten Flimmerepisoden wurden in die Risikostufe „Hinweise auf akutes Vorhofflimmern“ eingestuft (Sensitivität 100%, Spezifität 100%). Die Diagnose von Vorhofflimmern setzt generell manifeste Flimmerepisoden voraus. Nur dann kann ein Arzt sowohl anhand des LZ-EKG als auch mittels SRA eine korrekte Diagnose stellen. Liegen aber während der Aufzeichnung keine Flimmerepisoden vor, liefert ausschließlich SRA eine zuverlässige Risikoeinstufung für paroxysmales Vorhofflimmern, welche die Grundlage eines zielgerichteten, erweiterten Monitorings bei diesen Patienten sein sollte. Denn wären beispielsweise die Patienten ohne bekannte Diagnose von Vorhofflimmern auf einer Stroke-Unit nur mit routinemäßigem 24-stündigem LZ-EKG untersucht worden, hätten lediglich vier von 29 korrekt diagnostiziert und therapiert werden können. Hingegen lieferte SRA Hinweise auf weitere 22 Patienten mit hoher Wahrscheinlichkeit für paroxysmales Vorhofflimmern. Es wird erwartet, dass in aktuell durchgeführten Studien – darunter auch prospektive – diese guten Ergebnisse aufgrund der fortwährenden Optimierung der Algorithmen noch übertroffen werden können. Wertvolle Unterstützung „Zusammenfassend ist festzustellen, dass SRA im EKG vorhandene Flimmerepisoden des Vorhofes sicher erkennt und darüber hinaus Patienten identifizieren kann, die mit hoher Wahrscheinlichkeit an unerkanntem anfallartigem Vorhofflimmern leiden“, erklärt Albert Hirtz, Geschäftsführer der apoplex medical technologies GmbH. „Nach einer Identifizierung durch SRA wird die Diagnosewahrscheinlichkeit einer weitergehenden kardiologischen Diagnostik deutlich erhöht: EKG-Überwachungsmethoden wie LZ-EKG-Analysen können somit deutlich effektiver und kostengünstiger eingesetzt werden. Dadurch werden betroffene Patienten mit geringerem Aufwand gefunden und können effektiv zur Schlaganfallvermeidung therapiert werden.“ SRA wird mittlerweile von rund 750 niedergelassenen Ärzten in Deutschland eingesetzt und darüber hinaus in bislang 15 Stroke Units zur Ursachenforschung von Schlaganfällen und Sekundärprävention angewandt. Neben der KKH-Allianz übernimmt auch die Landwirtschaftliche Krankenkasse Niedersachsen-Bremen (LKK NB) für ihre Versicherten aus den Risikogruppen die Kosten der SRA-Untersuchung. Die Privatkassen übernehmen diese ebenfalls, für alle anderen Patienten handelt es sich bei der Untersuchung um eine Selbstzahlerleistung im zweistelligen Euro-Bereich.
Ergänzendes über apoplex medical technologies Die apoplex medical technologies GmbH wurde 2004 im westpfälzischen Pirmasens gegrün-det und hat sich im Bereich der Medizintechnik auf neue und innovative Technologieprodukte für die Schlaganfallprävention im weltweiten Einsatz spezialisiert. Seinen Schwerpunkt legt das Tochterunternehmen der Geratherm Medical AG auf leicht anwendbare und effiziente Methoden des sogenannten Patienten-Screenings mittels medizintechnischer Anwendungen zur Vermeidung von Schlaganfall und vaskulärer Demenz. Das SRA (Schlaganfall-Risiko-Analyse)-Verfahren ist das erste praktikable Screeningverfahren für paroxysmales Vorhof-flimmern. Es steht in Varianten für den Einsatz in Arztpraxen und den als Stroke Units bezeichneten Schlaganfallspezialstationen zur Verfügung. apoplex medical technologies wird durch ein umfangreiches akademisches und klinisches Netzwerk unterstützt, das die eigenen Kernkompetenzen aus den Bereichen Mathematik, Physik und Medizin fachlich ergänzt. Weitere Informationen sind unter www.apoplexmedical.com abrufbar.
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apoplex medical technologies erhält Innovationspreis Rheinland-Pfalz 2010
Auszeichnung für Beitrag zur automatisierten Schlaganfallrisiko-Erkennung mit SRA aus Händen des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministers Hendrik Hering
Pirmasens, 8. November 2010. Die apoplex medical technologies GmbH ist mit dem Innovationspreis Rheinland-Pfalz 2010 ausgezeichnet worden; das Pirmasenser Unternehmen hat den ersten Platz in der Kategorie „Dienstleistung“ belegt. Gegenstand der am 4. November im Fraunhofer-Institut Kaiserslautern durchgeführten Ehrung ist das Schlaganfall-Frühwarnsystem SRA (Schlaganfall-Risiko-Analyse) mit den dazugehörenden Internet-basierten Dienstleistungen für niedergelassene Ärzte und Schlaganfall-Spezialstationen (Stroke Units) von Kliniken.
In Verbindung mit einem einstündigen Langzeit-EKG lässt sich damit bei Patienten binnen weniger Minuten das für viele Schlaganfälle ursächliche Vorhofflimmern nachweisen, um im gegebenen Fall die geeigneten medizinischen Präventivmaßnahmen rechtzeitig ergreifen zu können. Das Screening-Verfahren kann rückliegend erfolgtes Vorhofflimmern sogar in flimmerfreien Perioden nachweisen – angesichts des oftmals plötzlichen und nur kurzzeitig auftretenden, in aller Regel für den Patienten nicht spürbaren Phänomens von äußerster Wichtigkeit für eine weitergehende Diagnostik.
„Deutschlandweit erleiden in jedem Jahr mehr als 250.000 Menschen einen Schlaganfall. Unser Verfahren zielt vor diesem Hintergrund nicht nur auf das Vermeiden persönlichen Leids – Prävention hat auch einen wichtigen gesundheitswirtschaftlichen Aspekt“, betont Albert Hirtz, Geschäftsführer der apoplex medical technologies GmbH. „Zu denken ist hier unter anderem an den Aufwand für Primär- und Sekundärversorgung der Patienten, ferner im volkswirtschaftlichen Sinne an den Verlust von Arbeitskraft.“
Innovationsstandort in Rheinland-Pfalz Insgesamt wurden sieben Unternehmen aus verschiedenen Kategorien mit dem Innovationspreis Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Die Preisverleihung erfolgte durch Hendrik Hering, den rheinland-pfälzischen Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau. „Dank eines ausgewogenen Mix von Branchen, von Unternehmen unterschiedlicher Größe ist Rheinland-Pfalz auch in turbulenten Zeiten wirtschaftlich erfolgreich“, so der Staatsminister. „Unsere Erfolge dürfen aber nicht den Blick auf die Herausforderungen verstellen. Ohne aktive Innovationsanstrengungen der Unternehmen sowie einer zielgerichteten Innovationspolitik des Staates würden wir scheitern. Mit dem Innovationspreis werden vorbildhafte Innovationen ausgezeichnet und Unternehmen ermutigt, Neues zu wagen.“
Hintergrund: Verfügbarkeit von SRA SRA kommt mittlerweile bei rund 750 niedergelassenen Ärzten in Deutschland zum Einsatz und wird darüber hinaus in bislang 15 Stroke Units in der Vorfalls-Ursachenforschung und Sekundärprävention angewandt. Neben der KKH-Allianz bietet die Landwirtschaftliche Krankenkasse Niedersachsen-Bremen (LKK NB) ihren Versicherten aus den Risikogruppen die kostenlose Nutzung des SRA-Verfahrens an. Auch die Privatkassen übernehmen die Kosten, für alle anderen Versicherten handelt es sich bei der Untersuchung um eine Selbstzahlerleistung im zweistelligen Euro-Bereich.
Ergänzendes über apoplex medical technologies Die apoplex medical technologies GmbH wurde 2004 im westpfälzischen Pirmasens gegründet und hat sich im Bereich der Medizintechnik auf neue und innovative Technologieprodukte für die Schlaganfallprävention im weltweiten Einsatz spezialisiert. Seinen Schwerpunkt legt das Tochterunternehmen der Geratherm Medical AG auf leicht anwendbare und effiziente Methoden des sogenannten Patienten-Screenings mittels medizintechnischer Anwendungen zur Vermeidung von Schlaganfall und vaskulärer Demenz. Das SRA (Schlaganfall-Risiko-Analyse)-Verfahren ist das erste praktikable Screeningverfahren für paroxysmales Vorhofflimmern. Es steht in Varianten für den Einsatz in Arztpraxen und den als Stroke Units bezeichneten Schlaganfallspezialstationen zur Verfügung. apoplex medical technologies wird durch ein umfangreiches akademisches und klinisches Netzwerk unterstützt, das die eigenen Kernkompetenzen aus den Bereichen Mathematik, Physik und Medizin fachlich ergänzt. Weitere Informationen sind unter www.apoplexmedical.com abrufbar.
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LKK Niedersachsen-Bremen sagt Ja zur Schlaganfallprävention
Landwirtschaftliche Krankenkasse Niedersachsen-Bremen bietet ihren Versicherten ab Oktober 2009 Schlaganfallvorsorge auf Basis des SRA-Verfahrens von apoplex medical technologies an Gezielte Prävention innerhalb der Risikogruppen schützt die Gesundheit der Versicherten und spart im erheblichen Maße hohe Folgekosten ein
Pirmasens, September 2009. Das Netzwerk zur Vermeidung von Schlaganfällen wird zunehmend engmaschiger und hat jetzt mit der Landwirtschaftlichen Krankenkasse Niedersachsen-Bremen (LKK NB) einen weiteren aktiven Mitstreiter gewonnen. So bietet der Träger der gesetzlichen Krankenversicherung für die Land- und Forstwirtschaft in Niedersachsen und Bremen seinen Versicherten die kostenlose Nutzung des Schlaganfall-Frühwarnsystems SRA (Schlaganfall-Risiko-Analyse) an. Das von der apoplex medical technologies GmbH, Pirmasens, entwickelte SRA macht akute Risikoträger gezielt ausfindig, indem es Daten aus einstündigen EKG-Untersuchungen über verschiedene mathematische Verfahren auswertet und damit – aktuelles oder auch im Vorfeld der Untersuchung aufgetretenes – Vorhofflimmern als wesentlichen Risikofaktor für das Erleiden eines Schlaganfalls nachweist. Das Angebot der LKK NB richtet sich im Rahmen der integrierten Gesundheitsversorgung an Versicherte ab dem 50. Lebensjahr, die zudem entweder wegen Bluthochdruck medikamentös behandelt werden, unter einer koronaren Herzerkrankung oder Herzinsuffizienz bzw. Diabetes leiden oder bereits in der Vergangenheit einen Schlaganfall oder Schlafapnoe erlitten haben. Hintergrund des Engagements ist die Erhaltung der Gesundheit und Lebensqualität der Versicherten der LKK NB wie auch das Einsparen der hohen Vorfallsfolgekosten.
Vorsorge großgeschrieben Als auf ihre Klientel in Land- und Forstwirtschaft konzentrierte Krankenkasse verfügt die LKK NB über ein hohes Potenzial an Versicherten im entsprechenden Alterssegment und ist im Sinne ihrer Versicherten besonders an präventiven Maßnahmen zur Gesundheitsbewahrung interessiert „Wir sind im Dienste unserer Versicherten von SRA als schlüssigem Verfahren der Schlaganfallprävention überzeugt. Die Zwischenergebnisse aus den bisherigen Präventionsprogrammen sprechen für sich und haben uns veranlasst, auch unseren Versicherten die Schlaganfallprävention anzubieten“, erklärt Detlef Hinz, bei der LKK NB verantwortlicher Referatsleiter für das Vertragswesen. „Gerade im Bereich des Flächenlands Niedersachsen ist es von großer Bedeutung, dass innovative Angebote wie dieses auf möglichst breiter Schulter getragen werden, um sie an die Frau und den Mann bringen zu können. Daher freuen wir uns ganz besonders darüber, im Rahmen einer integrierten Gesundheitsversorgung aktiv sein zu können, bei der Kompetenzen und Ressourcen aus allen relevanten Bereichen gebündelt angeboten werden.“ Weiterer Partner im Vertrag ist die ägnw eG Ärztegenossenschaft Niedersachsen Bremen, die Information und Betreuung der teilnehmenden Ärzte übernimmt; hier sind Ärzte aller Fachrichtungen flächendeckend organisiert. Hierzu Albert Hirtz, Geschäftsführer der apoplex medical technologies GmbH: „Nach der KKH-Allianz ist die LKK NB die zweite Krankenkasse, die sich zur aktiven Mitarbeit im aufgenommenen Kampf gegen den Schlaganfall entschließt. Damit vergrößert sich das Präventionsangebot für die Versicherten in Niedersachsen und Bremen wesentlich.“
Hintergrund: Das SRA-Verfahren Bei der Untersuchung wird in der ärztlichen Praxis ein einstündiges Zweikanal-EKG auf eine digitale Speicherkarte aufgezeichnet und daraufhin via Internet anonymisiert an den Internet-Server von apoplex medical technologies transferiert. Hier deckt ein Algorithmus bestimmte atypische Muster auf, die auf ein Vorhofflimmern schließen lassen – aktuell oder zeitlich weiter zurückliegend. Binnen weniger Minuten erhält der Arzt vollautomatisiert die Analyseergebnisse per E-Mail zurück. Mit dem SRA-Viewer kann er auch einfach und schnell auf alle Details der Original-EKG-Aufzeichnung zugreifen, um auffällige Segmente aus der grafischen Ergebnisdarstellung auf die entsprechenden EKG-Daten zurückzuführen. Auf dieser Basis kann der Arzt gegebenenfalls gezielte Schritte zur Vorfallvermeidung einleiten.
Ergänzendes über apoplex medical technologies Die apoplex medical technologies GmbH wurde 2004 im westpfälzischen Pirmasens gegründet und hat sich im Bereich der Medizintechnik auf neue und innovative Technologieprodukte für die Schlaganfallprävention im weltweiten Einsatz spezialisiert. Seinen Schwerpunkt legt das Tochterunternehmen der Geratherm Medical AG auf leicht anwendbare und effiziente Methoden des sogenannten Patienten-Screenings mittels medizintechnischer Anwendungen zur Vermeidung von Schlaganfall und vaskulärer Demenz. Das SRA (Schlaganfall-Risiko-Analyse)-Verfahren ist das erste praktikable Screeningverfahren für paroxysmales Vorhofflimmern. Es steht in Varianten für den Einsatz in Arztpraxen, Apotheken und den als Stroke Units bezeichneten Schlaganfallspezialstationen zur Verfügung. apoplex medical technologies wird durch ein umfangreiches akademisches und klinisches Netzwerk unterstützt, das die eigenen Kernkompetenzen aus den Bereichen Mathematik, Physik und Medizin fachlich ergänzt. Weitere Informationen sind unter www.apoplexmedical.com abrufbar.
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